Biologische Lebensmittel und ökologische Landwirtschaft

Triodos Investment Management sieht es als seine Pflicht an, Unternehmen zu unterstützen, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, einen Wandel hin zu einer nachhaltigen Lebensführung und Wirtschaft herbeizuführen. Der europäische Markt für Bio-Produkte und nachhaltige Konsumgüter wächst beständig und hat bereits eine gewisse Reife erreicht. Abgesehen von Segmenten wie Venture Capital und Business Angels verfolgen die Kapitalmärkte jedoch meist eher kurzfristige Ziele und erfüllen damit nicht die Anforderungen langfristig orientierter Unternehmen mit einem klaren Leitbild. Der im Januar 2014 als Teilfonds von Triodos SICAV II aufgelegte Triodos Organic Growth Fund soll eben diese Lücke schließen.

Der Schwerpunkt des Evergreen-Investmentfonds Triodos Organic Growth Fund liegt auf der Bereitstellung von langfristigem Private Equity-Kapital unter Einhaltung der für das Leitbild der Triodos Bank geltenden Grundsätze. Adressaten sind reifere Unternehmen, die am rasant wachsenden Markt für biologische Lebensmittel und nachhaltige Konsumgüter eine führende Stellung innehaben.

2016 hat sich das verwaltete Vermögen des Triodos Organic Growth Fund um 24,7% auf 40,6 Mio. EUR erhöht.

2016 ist der Triodos Organic Growth Fund eine Minderheitsbeteiligung in DO-IT eingegangen. Das Unternehmen ist führend im Ankauf von Bioprodukten von Landwirten – vorwiegend in Entwicklungs- und Schwellenländern – und im Vertrieb dieser Produkte in ganz Europa. Mit dem langfristig ausgelegten Investment des Triodos Organic Growth Fund wird das Ziel von DO-IT unterstützt, das Angebot von Bioprodukten deutlich zu erweitern und die Situation lokaler Landwirte zu verbessern. Seit 1991 hat das Unternehmen Beziehungen zu 170 Lieferanten in mehr als 20 Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika aufgebaut, von denen DO-IT über 850 Produkte, von Nüssen über Quinoa, Trockenfrüchte und Zucker bis hin zu Reis und Olivenöl, bezieht.

Darüber hinaus finanzierte der Triodos Groenfonds 2016 europaweit rund 8.800 Hektar ökologisch bewirtschaftete Flächen. Die Ernteleistung dieser Betriebe entsprach 7,1 Millionen Mahlzeiten beziehungsweise der nachhaltigen Ernährung von ca. 6.500 Menschen.